BIM Objektkatalog Landschaft/Freianlage
Praxistest, Evaluierung und Weiterentwicklung zur Absicherung semantischer Standards
Praxistest, Evaluierung und Weiterentwicklung zur Absicherung semantischer Standards

BIM-Zyklus Landschaft und Umwelt

BIM-Objektkatalog Landschaft/Umwelt basierend auf Objektkatalog Bundesfernstraßen und BIM-Vorstandards der buildingSMART Deutschland

Ausschnitt aus der LOIN-Tabelle im Informationsmanagementsystem BIMQ

Screenshot des gesamten Desite Koordinationsmodells "UVS" mit den Unterteilungen in die uAwF

Beispiel für die 3D-Modellierung der flächigen Biotoptyen eingefärbt nach Biotopwert, der linienhaften Wegebeziehungen und der punktuellen Einzelgehölze

Ausschnitt des Raumwiderstandsmodells mit nach verschiedenen Raumwiderstandsklassen eingefärbtem Raumwiderstand und Konfliktschwerpunkten

Bestandsplan mit u. a. Biotopen, Fundpunkten der Avifauna und Säugetiere, Fledermaus-Flugroutenund Wirkzone

Screenshot des gesamten Desite Koordinationsmodells "LBP" mit den Unterteilungen in die AwF

Fachmodell LAP entsprechend der LAP-Karte "LAP - Lageplan"

Screenshot der Maßnahme „Pflanzung von Baumreihen, Einzelbäumen und Alleen u.a.“ in BIMvision

BIM-Zyklus Landschaft und Umwelt

BIM-Objektkatalog Landschaft/Umwelt basierend auf Objektkatalog Bundesfernstraßen und BIM-Vorstandards der buildingSMART Deutschland

Ausschnitt aus der LOIN-Tabelle im Informationsmanagementsystem BIMQ

Screenshot des gesamten Desite Koordinationsmodells "UVS" mit den Unterteilungen in die uAwF

Beispiel für die 3D-Modellierung der flächigen Biotoptyen eingefärbt nach Biotopwert, der linienhaften Wegebeziehungen und der punktuellen Einzelgehölze

Ausschnitt des Raumwiderstandsmodells mit nach verschiedenen Raumwiderstandsklassen eingefärbtem Raumwiderstand und Konfliktschwerpunkten

Bestandsplan mit u. a. Biotopen, Fundpunkten der Avifauna und Säugetiere, Fledermaus-Flugroutenund Wirkzone

Screenshot des gesamten Desite Koordinationsmodells "LBP" mit den Unterteilungen in die AwF

Fachmodell LAP entsprechend der LAP-Karte "LAP - Lageplan"

Screenshot der Maßnahme „Pflanzung von Baumreihen, Einzelbäumen und Alleen u.a.“ in BIMvision
- BIM-Zyklus Landschaft und Umwelt
- BIM-Objektkatalog Landschaft/Umwelt basierend auf Objektkatalog Bundesfernstraßen und BIM-Vorstandards der buildingSMART Deutschland
- Ausschnitt aus der LOIN-Tabelle im Informationsmanagementsystem BIMQ
- Screenshot des gesamten Desite Koordinationsmodells "UVS" mit den Unterteilungen in die uAwF
- Beispiel für die 3D-Modellierung der flächigen Biotoptyen eingefärbt nach Biotopwert, der linienhaften Wegebeziehungen und der punktuellen Einzelgehölze
- Ausschnitt des Raumwiderstandsmodells mit nach verschiedenen Raumwiderstandsklassen eingefärbtem Raumwiderstand und Konfliktschwerpunkten
- Bestandsplan mit u. a. Biotopen, Fundpunkten der Avifauna und Säugetiere, Fledermaus-Flugroutenund Wirkzone
- Screenshot des gesamten Desite Koordinationsmodells "LBP" mit den Unterteilungen in die AwF
- Fachmodell LAP entsprechend der LAP-Karte "LAP - Lageplan"
- Screenshot der Maßnahme „Pflanzung von Baumreihen, Einzelbäumen und Alleen u.a.“ in BIMvision
Das Projekt
Laut Masterplan BIM Bundesfernstraßen sollen ab 2026 Planungs- und Bauprozesse im Straßenbau des Bundes digital mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) erfolgen und abgebildet werden. Dies trifft auch für die in der Straßenplanung zu beachtenden Umweltbelange mit den typischen landschaftsplanerischen Arbeitsschritten und Instrumen-tarien zu. Die Integration der Umweltbelange in BIM-Prozesse steht noch am Anfang, wie sich an ersten Pilotprojekten zeigt.
Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines BIM-Objektkatalogs zur semantischen Standardisierung von BIM-Objekten, Merkmalsgruppen und Merkmalen für den Bereich der vorhabenbezogenen Land-schafts- und Umweltplanung (UVS, LBP, LAP) inklusive der Phasen des Bauens und Betreibens.
Um eine enge Verzahnung mit der Praxis zu erreichen, wurde das Projekt von einem breit aufgestellten Betreuerkreis begleitet, in dem die un-terschiedlichen Stakeholder vertreten waren.
Das Vorgehen im Rahmen dieses Forschungsprojektes gliederte sich in vier Arbeitsphasen:
- Anwendungsfälle (AWF) definieren
- Relevante Objektklassen und Merkmale identifizieren
- Validierungsphase I: Überprüfung an Referenzprojekten
- Validierungsphase II: Praxistest
Ein optimaler Informationsfluss zwischen den Akteuren der Fachplanungsgebiete ist eine notwendige Voraussetzung, um hochwertige, interdisziplinäre Planungsergebnisse zu er-reichen. Die Informationsflüsse sind im BIM-Zyklus eines Infrastrukturbauwerks mit den im äußeren grünen Kreis angeordneten typischen landschaftsplanerischen Arbeitsschritten und Instrumentarien dargestellt.
Anwendungsfälle definieren
Die von BIM Deutschland definierten Standard AWF wurden für die komplexen Planungsinstrumende der Landschafts- und Umweltplanung um fachspezifische uAWF (Unter-anwendungsfälle) erweitert. Basierend auf dem von BIM Deutschland zur Verfügung gestellten Mustersteckbrief wurden die einzelnen uAWF in Steckbreifen beschrieben, die jeweiligen Teilmodelle und Pläne wurden diesen zugeordnet. Die differenzierte Aufgliederung der Einzelprozesse für den Bereich Landschaft/Umwelt ist die Grundlage, um BIM-Leistungen projektspezifisch sehr exakt zu formulieren und auszuschreiben.
Relevante Objektklassen und Merkmale identifizieren
Als Ausgangslage für den BIM-Objektkatalog Landschaft/Umwelt dienten bereits bestehende Objektkataloge. Eine der Grundlagen zur semantischen Standardisierung von BIM-Objekten, Merkmalsgruppen und Merkmalen im Bereich Landschaft/Umwelt bildet das Fachmodell Landschaft und Freianlage von buildingSMART Deutschland. Die Ableitung von Objektklassen und Merkmalen wurde auf Basis von geltenen Richtlinien der vorhabenbezogenen Landschafts- und Umweltplanung vorgenommen. Zudem wurden die Klassen und Merkmale zu den AWF im Sinne des Konzepts of Level of Information Need (LOIN) zugeordnet.
Überprüfung an Referenzprojekten
In der ersten Validierungsphase wurde die Version des erweiterten Objektkatalogs mit vier Referenzprojekten abgeglichen, die auf Basis herkömmlicher Planung abgewickelt wurden. Insgesamt wurde bereits durch die Auswertung der Richtlinien eine große Abdeckung erforderlicher Objekte und Merkmale erreicht und in diesem Schritt nur vereinzelte Merkmale hinzugefügt/geändert.
Praxistest
Ausgewählte Daten der Referenzprojekte wurden in einem Praxistest modelliert und ein BIM-Modell mit den einzelnen IFC-Dateien erstellt. Zentrale Phasen des BIM-Ablaufs und ausgewählte AWF/uAWF wurden exemplarisch simuliert, um die Datenübergabe von Phase zu Phase beispielhaft aufzuzeigen.
Das Projekt
Laut Masterplan BIM Bundesfernstraßen sollen ab 2026 Planungs- und Bauprozesse im Straßenbau des Bundes digital mit Hilfe von Building Information Modeling (BIM) erfolgen und abgebildet werden. Dies trifft auch für die in der Straßenplanung zu beachtenden Umweltbelange mit den typischen landschaftsplanerischen Arbeitsschritten und Instrumen-tarien zu. Die Integration der Umweltbelange in BIM-Prozesse steht noch am Anfang, wie sich an ersten Pilotprojekten zeigt.
Ziel des Forschungsvorhabens war die Entwicklung eines BIM-Objektkatalogs zur semantischen Standardisierung von BIM-Objekten, Merkmalsgruppen und Merkmalen für den Bereich der vorhabenbezogenen Land-schafts- und Umweltplanung (UVS, LBP, LAP) inklusive der Phasen des Bauens und Betreibens.
Um eine enge Verzahnung mit der Praxis zu erreichen, wurde das Projekt von einem breit aufgestellten Betreuerkreis begleitet, in dem die un-terschiedlichen Stakeholder vertreten waren.
Das Vorgehen im Rahmen dieses Forschungsprojektes gliederte sich in vier Arbeitsphasen:
- Anwendungsfälle (AWF) definieren
- Relevante Objektklassen und Merkmale identifizieren
- Validierungsphase I: Überprüfung an Referenzprojekten
- Validierungsphase II: Praxistest
Ein optimaler Informationsfluss zwischen den Akteuren der Fachplanungsgebiete ist eine notwendige Voraussetzung, um hochwertige, interdisziplinäre Planungsergebnisse zu er-reichen. Die Informationsflüsse sind im BIM-Zyklus eines Infrastrukturbauwerks mit den im äußeren grünen Kreis angeordneten typischen landschaftsplanerischen Arbeitsschritten und Instrumentarien dargestellt.
Anwendungsfälle definieren
Die von BIM Deutschland definierten Standard AWF wurden für die komplexen Planungsinstrumende der Landschafts- und Umweltplanung um fachspezifische uAWF (Unter-anwendungsfälle) erweitert. Basierend auf dem von BIM Deutschland zur Verfügung gestellten Mustersteckbrief wurden die einzelnen uAWF in Steckbreifen beschrieben, die jeweiligen Teilmodelle und Pläne wurden diesen zugeordnet. Die differenzierte Aufgliederung der Einzelprozesse für den Bereich Landschaft/Umwelt ist die Grundlage, um BIM-Leistungen projektspezifisch sehr exakt zu formulieren und auszuschreiben.
Relevante Objektklassen und Merkmale identifizieren
Als Ausgangslage für den BIM-Objektkatalog Landschaft/Umwelt dienten bereits bestehende Objektkataloge. Eine der Grundlagen zur semantischen Standardisierung von BIM-Objekten, Merkmalsgruppen und Merkmalen im Bereich Landschaft/Umwelt bildet das Fachmodell Landschaft und Freianlage von buildingSMART Deutschland. Die Ableitung von Objektklassen und Merkmalen wurde auf Basis von geltenen Richtlinien der vorhabenbezogenen Landschafts- und Umweltplanung vorgenommen. Zudem wurden die Klassen und Merkmale zu den AWF im Sinne des Konzepts of Level of Information Need (LOIN) zugeordnet.
Überprüfung an Referenzprojekten
In der ersten Validierungsphase wurde die Version des erweiterten Objektkatalogs mit vier Referenzprojekten abgeglichen, die auf Basis herkömmlicher Planung abgewickelt wurden. Insgesamt wurde bereits durch die Auswertung der Richtlinien eine große Abdeckung erforderlicher Objekte und Merkmale erreicht und in diesem Schritt nur vereinzelte Merkmale hinzugefügt/geändert.
Praxistest
Ausgewählte Daten der Referenzprojekte wurden in einem Praxistest modelliert und ein BIM-Modell mit den einzelnen IFC-Dateien erstellt. Zentrale Phasen des BIM-Ablaufs und ausgewählte AWF/uAWF wurden exemplarisch simuliert, um die Datenübergabe von Phase zu Phase beispielhaft aufzuzeigen.
Förderung | BASt – Bundesanstalt für Straßen- und Verkehrswesen |
Projektpartner | Hochschule Osnabrück |
Bearbeitungszeitraum | 2024 - 2026 |
Leistungen | GIS/BIM Integration
Standardisierung |
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