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saP Wegeanschluss Bhf Langenbach

LBP und artenschutzrechtlicher Fachbeitrag zur Planung einer neuen Wegeerschließung mit Überbrückung des Langenbachs sowie Anlage eines Fahrradstellplatzes im Zuge des Umbaus Bahnhof Langenbach, fachliche Beurteilung eventueller Verbotstatbestände nach BNatSchG
 
Auftraggeber
Gemeinde Langenbach
Projektbearbeiter
PSU
Bearbeitungszeitraum
2010
Leistungen
Fachgutachten zur saP
LBP mit Ausgleichsmaßnahmen
Abgrabungsgenehmigung
Planung und Baubegleitung
 
Projektdetails
Sie können das Projektblatt hier downloaden

In der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange wurde im Rahmen der Planungen einer neuen Wegeanbindung des Bahnhofs Langenbach für das Gebiet der Langenbachaue ein artenschutzrechtlicher Fachbeitrag erforderlich. Zu überprüfen war, ob durch das Vorhaben Verbotstatbestände gemäß § 44 Abs. 1 BNatSchG ausgelöst werden und streng geschützte Arten (Art. 6a Abs.2 Satz 2 und 3 BayNatSchG) betroffen sind.

Ergänzend zum planfestgestellten Umbau des Bahnhofs Langenbach (Fußgängerunterführung, Umbau der Bahnsteige, Gleisverlegung der Strecke Langenbach-Zolling) ist eine Wegeerschließung durch die Langenbachaue sowie die Anlage eines Fahrradstellplatzes vorgesehen. Im Rahmen der Wegeerschließung wird der Langenbach durch ein Brückenbauwerk überquert, um den Bahnhof mit der Dorfstraße direkt zu verbinden. Dazu muss eine Silberweide gefällt werden. Entlang der Bahngleise erfolgt der Weganschluss von der Freisinger Straße zur Unterführung.

Der Langenbach selbst ist als linearer Flutbach ausgeformt. Die Aue besteht aus ausgedehnten feuchten, teils frischen Wiesenflächen mit einigen alten Silberweiden am Bachufer und lockerer dörflicher Bebauung. Ein Seitengraben entlang der Gleise dient der Entwässerung der Bahnanlagen und mündet in den Langenbach.
Aus dem Umfeld sind Vorkommen einer streng geschützten Fledermausrt (Wochenstube des Großen Mausohrs) bekannt.

 
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